Newsletter 38
Mai / Jun. / Jul.
Liebe Schulfamilie, Kooperationspartner, Unterstützende und Interessierte,
herzlich Willkommen zur neuen Ausgabe unseres Newsletters und viel Freude
beim Nachlesen und Schmökern der verschiedenen Aktionen an unserer Schule.
Die Schulleitung und das Kollegium der rgs wünschen schöne und erholsame Sommerferien!
Sommerferien: 03.08.2025 bis 14.09.2026

Arbeitskreis Schule und Psychiatrie
Zweimal im Jahr trifft sich psychiatrisches, psychologisches, pädagogisches und therapeutisches Fachpersonal aus dem Nürnberger Land in der Richard-Glimpel- Schule in Lauf.
Und das schon seit über 30 Jahren regelmäßig, um die Probleme von Kindern und Jugendlichen interdisziplinär zu erörtern und Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren.
Derzeit liegt die Leitung des Arbeitskreises bei Katharina Eichenmüller, der Geschäftsstellenleiterin des Bereichs Gesundheitsregion Plus des Landratsamtes Nürnberger Land.
In der letzten Veranstaltung wurden die Mitglieder des MUT-Teams, einem mobilen Unterstützerteam bei herausfordernden Fällen der sozialen und emotionalen Entwicklung im Nürnberger Lands vorgestellt.

Tischtheater im Mai: Määäh!, sagte der kleine Wolf
Im Mai gab es ein großartiges Tischtheater am Standort Lauf zu sehen. Barbara Dietrich-Tiereth warf mit dem Stück „Määäh! – sagte der kleine Wolf“ auf kindliche Weise viele Fragen zur eigenen Identitätsfindung auf. In der Geschichte wurde ein verlassener junger Wolf von Schafen gefunden. Die Schaffamilie nahm den Wolf auf und erzog ihn mit den eigenen vier Lämmern.
Wer bin ich?, Wer ist meine Familie?, Wie muss man „als Wolf“ unter Schafen sein? – unzählige Fragen warf das Stück auf und brachte die Kinder zum Nachdenken. In den einzelnen Klassenzimmern wurde sicherlich noch lange philosophiert.
Sommerfest „Zwischen den Kulturen“
„Menschen aus mindestens 23 Nationen feiern heute auf dem Pausenhof.“ Mit diesen Worten begrüßte Schulleiter Heiko Sauer zusammen mit der Elternbeiratsvorsitzenden Kristina Kraus die Schulfamilie der Richard-Glimpel-Schule zum Sommerfest, das unter dem Motto „Zwischen den Kulturen“ stand. Die Schulchöre unter der Leitung von Andrea Koesling, Josefa Scheidig und Annemarie Heller betonten in ihren Liedern und Bewegungen, wie wichtig Gemeinschaft und das friedliche Zusammenleben der Kulturen ist. Das Highlight des Festaktes war die Aufnahme in das deutschlandweite Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Feierlich überreichte der Vorsitzende des Kreisjugendrings Nürnberger Land Maurizio Schneider das Logo, würdigte das bisherige Engagement der Schülerinnen und Schüler und machte Mut, für diese Werte einzutreten. Als Paten konnte das Förderzentrum Landrat Armin Kroder gewinnen, der in seiner Rede erklärte, dass er zum ersten Mal und sehr gerne für das Projekt die Patenschaft übernehme. Die dahinterstehenden Werte finde er nicht nur für die Schulen, sondern auch für die Stadt und den Landkreis überaus wichtig.
Nach dem Festakt eröffnete Heiko Sauer den unterhaltsamen Teil des Schulfestes.


Ihr interkulturelles Wissen erweitern und dabei aktiv werden konnten die Gäste an verschiedenen Spiel- und Mitmachaktionen. So war der Geschmackssinn am Teestand gefragt, Geschicklichkeit bei den Spielen aus aller Welt und Kreativität beim Gemeinschafts-Friedensbild.
Wie gewohnt versorgte der Elternbeirat die zahlreichen Besucherinnen und Besucher mit einem reichhaltigen Kuchenbuffet, Getränken und Wienerle.





Langjährige Elternbeiratsvorsitzende Yvonne Knab verlässt den Elternbeirat

Klasse 5a erlebt einen spannenden Vormittag mit der Deutschen Bahn
Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie ein Bahnhof funktioniert, wie man sich dort richtig verhält und welche Gefahren beachtet werden müssen. Besonders wichtig war das Thema Sicherheit, denn viele Unfälle passieren aus Leichtsinn oder Unwissenheit. Deshalb war der Vormittag nicht nur interessant, sondern auch sehr lehrreich.
Zum Abschluss gönnte sich die Klasse bei schönem Wetter noch ein Eis am Marktplatz. So wurde der Tag zu einem tollen Erlebnis ganz ohne Hausaufgaben.

Klassen 4 L bis 8: Sicherheitstraining der Deutschen Bahn
Im Rahmen eines Sicherheits- und Präventionsworkshops besuchten drei Mitarbeitende der Deutschen Bahn die Klassen 4 bis 8, um über Gefahren im Bereich von Bahnhöfen und Gleisanlagen zu informieren. Die etwa 70-minütigen Veranstaltungen fanden im Klassenzimmer statt und wurden mithilfe einer anschaulichen Präsentation am Whiteboard durchgeführt.
Für die Klassen 4 und 5 wurde zusätzlich eine Vor-Ort-Begehung am Bahnhof Lauf rechts der Pegnitz angeboten. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler reale Gefahrensituationen kennenlernen und praktische Hinweise zum richtigen Verhalten direkt vor Ort erhalten.
Die Referenten gingen sehr einfühlsam auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen ein. Durch die anschauliche Vermittlung sowie den offenen Austausch konnten wichtige Inhalte nachhaltig vermittelt werden. Insgesamt stellte die Veranstaltung einen äußerst gelungenen und wertvollen Beitrag zur Präventionsarbeit dar.

Ausflug der Klasse 5a in die Bitterbachschlucht am 22.05.2026
Am Tag vor den Pfingstferien war die Klasse 5a bei vorsommerlichem Wetter in der Bitterbachschlucht, einem ihrer Lieblingsorte. Dort verbrachten die Schülerinnen und Schüler einen schönen und entspannten Vormittag.
Neben einem gemütlichen Picknick auf ausgebreiteten Decken wurde auch im Bach geplantscht und viel gelacht. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich.
Ein besonderer Höhepunkt war ein kleiner schwarzer Molch mit feuerrotem Bauch, den die Kinder vorsichtig auf die Hände nehmen konnten, bevor er behutsam wieder ins Wasser gesetzt wurde.
So wurde der Ausflug zu einem gelungenen Start in die Pfingstferien.


Theaterfieber im Frühling
Mit elf Schülerinnen und Schülern der 8. und 9.Klassen ging es im Februar ins Schauspielhaus Nürnberg. Christine Schmitz hatte den Ausflug wieder für uns organisiert.
Einige waren schon beim letzten Mal dabei, für andere war es der allererste Theaterabend. Auf dem Programm stand die Musikkomödie „The Legend of Georgia McBride“. Anfangs herrschte noch leichte Unsicherheit: neue Umgebung, ungewohntes Thema, viele Eindrücke. Doch das legte sich schnell und das Stück hatte uns mit seinem Humor und einer berührenden Geschichte komplett gepackt.
Besonders die Musik trug uns förmlich durch den Abend, aber auch das Bühnenbild blieb im Gedächtnis: eine wandelbare Spielfläche, die mit wenigen Handgriffen vom schlichten Wohnzimmer zur funkelnden Clubbühne wurde.
Als am Ende die Schauspieler in den Zuschauerrängen auftauchten und es Konfetti regnete, hielt es wirklich niemanden mehr auf den Sitzen – alle standen, sangen mit oder tanzten. Ein Abend voller Glitzer, Groove und Gefühl, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

13.-24.10.2025: Betriebspraktikum der achten und neunten Klassen
Unsere achten und neunten Klassen absolvierten zwei Wochen lang ihr Betriebspraktikum. Die Schülerinnen und Schüler lernten jeweils einen Beruf genauer kennen und bewiesen in der Praxis ihr Durchhaltevermögen. Für die Achtklässlerinnen und Achtklässler war es der erste richtige Ausflug ins Arbeitsleben, den die meisten sehr gut bewältigt haben.




Die Oberstufe besucht die Hersbrucker Ausbildungsbörse am 26.09.2025
Gleich in der zweiten Schulwoche konnten die fünf Oberstufenklassen viele Ausbildungsbetriebe im Nürnberger Land kennenlernen. Wo und wie? Indem alle nach Hersbruck in die GERU-Halle gepilgert waren und sich dort mit Material und Kugelschreibern eingedeckt hatten. Es kam zu vielen guten Gesprächen mit möglichen Praktikums- und Ausbildungsbetrieben. Einige fanden so auf den letzten Drücker noch einen Praktikumsplatz für den Oktober.


Bowlingausflug der 8a und 8b am 17.11.2025
Es lohnt sich sehr, alle Hausaufgaben pünktlich und vollständig abzugeben! Das stellten die Achtklässlerinnen und Achtklässler am 17. November 2025 fest, als sie am großen Bowlingausflug teilnehmen durften (oder eben nicht). Im West Bowl Center in Nürnberg ging es weniger um das Gewinnen als um den Spaß. Fazit: Hausaufgaben machen Sinn – nicht nur wenn eine Belohnung folgt.



Besuch der „SchulKinoWoche 2026“ der 8a am 23.03.2026
Im März freute sich die Klasse 8a auf den Film „Young Hearts“, anstatt im Klassenzimmer zu sitzen und zu lernen. Dank geöffneter Popcorn-Theke verhungerte keine/r während des Films. Im November sind wir wieder dabei, wenn die „JugendFilmTage“ im Cinecitta in Nürnberg öffnen


Betriebsbesichtigung im EMUGE-Werk in Lauf (Klassen 8a und 8b) am 23.02.2026
Heute besuchten wir das EMUGE-Werk in Lauf, das unserer Schule durch seinen Gründer Richard Glimpel eng verbunden ist. Der Ausbildungsleiter für die technischen Berufe, Erich Klughardt, stellte uns die Firma mit einer kleinen Präsentation vor. Dann liefen wir in zwei Gruppen durch die riesigen Werkshallen, sahen viele verschiedene Maschinen und durften unsere Fragen stellen. Anschließend ging es zurück in den Schulungsraum der Auszubildenden. Dort gab es leckere Brötchen, Brezen und Getränke. Am Schluss sagte Erich Klughardt, dass er sich über viele Bewerbungen auf Praktikums- und Ausbildungsplätze in der EMUGE freuen würde.



Klasse 4 L: Unterrichtsgang zur Buchhandlung Dienstbier in Lauf
Anlässlich des Welttags des Buches unternahm die Klasse 4 L einen Ausflug zur Buchhandlung Dienstbier in Lauf. Deutschlandweit feiern Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest, wobei inzwischen über 1,1 Millionen Bücher an Kinder verschenkt wurden.
In der Buchhandlung warteten auf die Schülerinnen und Schüler knifflige Rätsel, die auf fünf Plakaten präsentiert wurden. Mit großer Freude und viel Engagement lösten sie die Aufgaben und fanden schließlich gemeinsam das Lösungswort heraus. Zur Belohnung durften sie eine Schatzkiste öffnen, in der für jedes Kind das Buchgeschenk „Der fliegende Klassenscooter“ sowie eine kleine Süßigkeit bereitlagen. Anschließend trat die Klasse gut gelaunt den Rückweg zur Schule an.

1AL als Friedensengel
Beim Schulfest wurden an einer Station Federn für den Friedensengel gestaltet. Mit der Aufschrift „Überall soll Frieden sein“ wurden die fertigen Flügel dann in den Rhythmikraum gehängt und alle Kinder konnten Fotos machen. Unserer Meinung nach sind die echt gut geworden.








Upcyclingprojekt: Vom alten Bilderrahmen zur Pinnwand
In der Kunst-AG hatten neun Schülerinnen und Schüler der 6. bis 9. Klassen die Gelegenheit, gemeinsam mit Monika Wiedemann (einer Optikermeisterin und Möbeldesignerin) und Christine Schmitz aus alten Bilderrahmen, neue kreative Pinnwände zu gestalten.
Zunächst wählten die Jugendlichen aus einer Vielzahl von kleinen und großen Rahmen ein Modell aus. Einige der Rahmen enthielten noch alte Bilder, die entfernt werden mussten. Dieser Prozess verlief unterschiedlich schnell, da manche Bilderrahmen fest verklebt waren. Nachdem die Arbeitsplätze abgedeckt waren, mussten die meisten Rahmen grundiert werden, damit die Farbe später gut haftet. Anschließend wählte jeder eine oder mehrere Farben aus, um den Rahmen zu streichen. Einige verzierten ihre Rahmen zusätzlich, indem sie kleine Spiegel anbrachten oder die Spritztechnik anwendeten. Für die innere Pinnwand zeichneten sie die passende Größe auf die Dämmstoffplatten, die anschließend mit einer bedruckten Folie oder einer Klebefolie ummantelt wurde. Zum Schluss fixierten sie die Pinnwände im Rahmen mit Heißkleber.
Es erforderte viel Durchhaltevermögen beim Streichen, präzises Arbeiten beim Abkleben und Zuschneiden, aber am Ende entstanden schöne, kreative Pinnwände.


Erfolgreicher Pausenverkauf an unserer Schule
In diesem Schuljahr fand an unserer Schule wieder der beliebte Pausenverkauf statt. Dabei übernahmen verschiedene Klassen an unterschiedlichen Tagen den Verkauf von leckeren Speisen und Getränken für die Schülerinnen und Schüler.
Den Anfang machte am Montag die Klasse 9a. Am Dienstag folgte die 9b, bevor am Mittwoch die siebte Klasse ihre Verkaufsstände aufbaute. Den Abschluss der Aktion übernahm am Freitag die Klasse 8b.
Der Pausenverkauf ist eine tolle Tradition an unserer Schule. In den Pausen haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit kleinen Snacks und Getränken zu stärken. Das sorgt nicht nur für gute Laune, sondern auch für neue Energie für den weiteren Schultag.
Besonders schön ist, dass die Klassen den Verkauf selbst organisieren und durchführen. Dabei lernen sie, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam als Team zu arbeiten. Gleichzeitig profitieren alle Schülerinnen und Schüler von dem abwechslungsreichen Angebot.
Die Aktion wurde von der Schulgemeinschaft sehr gut angenommen. Viele freuten sich über die leckeren Speisen und die freundliche Atmosphäre an den Verkaufstagen. Der Pausenverkauf zeigt einmal mehr, wie wichtig gemeinschaftliche Aktionen für das Schulleben sind.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Klassen 9a, 9b, 7 und die 8b für ihren Einsatz und ihr Engagement. Wir freuen uns schon auf die nächsten Pausenverkäufe!




Klassen 3/4 L und 4 L: Übergabe der Radfahrausweise, Wimpel und Urkunden am 10.06.2026
Im Frühjahr nahmen die Klassen 3/4 L und 4 L sowie die Schülerin Paulina Labuz (Klasse 5a) an der theoretischen und praktischen Radfahrausbildung teil. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten im Heimat- und Sachunterricht die wichtigsten Verkehrsregeln, die sie am Verkehrsübungsplatz in Rudolfshof unter der fachkundigen und einfühlsamen Anleitung der Verkehrspolizisten Rebecca Wittmann und Sebastian Schmid praktisch anwenden konnten.
Alle Teilnehmenden freuten sich über ihre Urkunden und bei bestandener Prüfung über Fahrradausweise und Wimpel.
Eine besondere Auszeichnung erhielt Paulina: Für ihre fehlerfreien Leistungen in Theorie und Praxis wurde sie mit dem Ehrenwimpel ausgezeichnet und erhielt als Geschenk eine Trinkflasche.
Ein herzlicher Dank gilt den Verkehrspolizisten für die engagierte und kompetente Durchführung der praktischen Radfahrausbildung.

Zahlen aus Lego bauen
Die Kinder der SVE 3 waren konzentriert und ausdauernd dabei, als es darum ging, die Zahlen von 1 bis 10 aus Lego zusammenzubauen.
Hier war genaues Hinschauen erforderlich, welche Steine benötige ich für welche Zahl und wie viele Steine brauche ich für die jeweilige Zahl.
Spannend war es zu beobachten, wie die Kinder untereinander die Legosteine austauschten und anderen halfen. Es war ein schönes Miteinander! 😊



Pack ma’s mit der 3a H und der 3b H– Wie funktioniert eine „Schule ohne Gewalt“?
Die beiden 3. Klassen in Hersbruck waren ausgewählt worden, am Projekt „Pack ma’s - Schule ohne Gewalt“ teilzunehmen. Unter Anleitung von Cornelia Renner und Eva Barthel hieß es also immer dienstags „pack ma’s“. Was angepackt werden sollte, erkannten die Kinder erst nach und nach! Immer wieder kam „eine Schule ohne Gewalt“ zur Sprache. In vielen Rollenspielen wurden dabei kniffelige Alltagserlebnisse untersucht, die jedes Kind sicher schon einmal erlebt hatte. Dunkle Straßen, unbeleuchtete Wege, Jugendliche, die Jüngere auf Spielplätzen, im Bus, oder in der Freizeit bedrohen. Gemeinsam wurden Wege gesucht und ausprobiert, wie man sich in solchen Lagen möglichst ohne Gewalt selbst schützen und anderen Personen helfen kann. Man sollte Täter möglichst nicht anfassen, beleidigen oder reizen. Man sollte dorthin gehen, wo andere Leute sich aufhalten oder im Bus Plätze neben Mitfahrern wählen, damit niemand sich dazusetzen kann. Man sollte Leute laut um Hilfe bitten und ohne Handy und Kopfhörer immer aufmerksam im Verkehr, im Bus, im Zug oder auf dem Heimweg die Umgebung beobachten. Intensiv übte die Klasse 3a H, wie man sich bei einer Bedrohung auf dem Spielplatz verhält, die Klasse 3b H erlebte bei einem Floßbau, wie es wirkt, wenn man aufeinander achtet und wenn man sich gegenseitig hilft. Zum Schluss war man sich einig – Spaß hat es gemacht und es wurden wertvolle Alternativen zur Gewalt gefunden.

Mit der 4 H wurde es im Hersbrucker Schulhaus vielsaitig…
Auch in diesem Schuljahr wurden regelmäßig im Musikunterricht in Hersbruck von den Schülern und Schülerinnen Ukulelen zum Klingen gebracht. Die Kinder in der 4 H lernten zunächst den Aufbau eines Saiteninstrumentes mit den richtigen Begriffen für die einzelnen Instrumententeile. Zum Spielen ist die richtige Haltung mit geradem Rücken wichtig. Die Ukulele muss man mit dem rechten Arm richtig an den Bauch drücken, damit sie nicht wegrutscht, wenn dann der rechte Daumen über die 4 Saiten streicht. „Es macht richtig Spaß, die Ukulele zu lernen.
Die Lieder sind so fröhlich und die Griffe sind gar nicht so schwer, wenn man das öfter mal übt“, wurde in der Klasse geäußert. Tatsächlich mussten die Kinder nicht nur ihre Finger der linken Hand auf den vier Saiten richtig platzieren, sondern auch den richtigen Rhythmus finden. Allen gelang es zum Schluss, gleichzeitig zu singen und die Saiten mit den richtigen Griffen im passenden Tempo erklingen zu lassen. Als erklärtes Lieblings-Ukulelenlied wurde das Lummerland auserkoren, lautstark geschmettert und begleitet. Neben dem musikalischen Aspekt war das Musizieren auch ein Beitrag für Teamarbeit und Disziplin. Gemeinsam im Kreis sitzend halfen sich die Kinder gegenseitig, den richtigen Griff zu finden und sich gegenseitig beim Üben zu unterstützen.

Besuch der 9. Klassen auf dem Laufer Friedhof
Am 5. Mai besuchten die Klassen 9a und 9b im Rahmen des Religionsunterrichts den städtischen Friedhof in Lauf.
In der 9. Klasse geht es auch um das Thema „Tod und Sterben“. Oft fällt es schwer, darüber zu sprechen. Doch weil es jeden von uns betrifft, ist es umso wichtiger sich damit auseinanderzusetzen.
Nach der Anfahrt mit dem Stadtbus wurden die Schülerinnen und Schüler von David Blank begrüßt, dem Leiter des Bestattungsunternehmens Blank.
Bei einem Rundgang über den Friedhof erklärte er den Aufbau der Anlage und verschiedene Bestattungsarten, zum Beispiel Erd- und Urnenbestattungen. Außerdem berichtete David Alexander Blank über seinen Beruf als Bestatter. Gerne beantwortete er alle Fragen der Jugendlichen.

Berlinfahrt der 9. Klassen
Vom 23. bis zum 27. März 2026 nahmen die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an der Abschlussfahrt nach Berlin teil. Dort hatten sie eine Vielzahl von aufregenden und lehrreichen Erlebnissen.
Nach unserer Ankunft in Berlin hatten wir die Gelegenheit, den Bundestag zu besuchen, wo wir einen Einblick in die politischen Institutionen unseres Landes erhielten. Der Besuch des Reichstagsgebäudes war zweifellos einer der Höhepunkte der Reise und ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern, hautnah das politische Geschehen zu erleben.
Ein weiteres unvergessliches Erlebnis war der Besuch des Fernsehturms, von dem aus wir einen atemberaubenden Blick über die Metropole Berlin genießen konnten. Das Brandenburger Tor, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, durfte natürlich auch nicht fehlen und beeindruckte die Schülerinnen und Schüler mit seiner historischen Bedeutung und architektonischen Pracht.
Am Abend tauchten wir in das aufregende Nachtleben Berlins ein und nahmen an einer Schülerdisco teil, bei der wir gemeinsam feierten.
Während der folgenden Tage besuchten wir weitere Sehenswürdigkeiten, darunter Madame Tussauds. Dort konnten wir unseren Lieblingsprominenten zum Verwechseln ähnliche Wachsfiguren bestaunen und das Berlin Dungeon, wo wir in die düstere Geschichte der Stadt eintauchten und gruselige Geschichten aus vergangenen Zeiten erfuhren.
Unsere Unterkunft während der Reise war eine Jugendherberge, die uns mit Vollpension versorgte, damit es uns an nichts fehlte.
Die Abschlussfahrt nach Berlin war zweifellos ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten und wird noch lange in unseren Erinnerungen bleiben.


Teamtag der Oberstufe – Premiere gelungen!
In diesem Schuljahr fand erstmals ein gemeinsamer Teamtag für die 7. Klasse sowie die beiden 8. und 9. Klassen statt. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften stellten sich die Schülerinnen und Schüler fünf Teamspielen, die nicht nur Köpfchen, sondern vor allem Zusammenhalt erforderten.
Ob knifflige Aufgaben oder ungewohnte Herausforderungen – die Klassen bewiesen Teamgeist, Motivation und jede Menge Durchhaltevermögen. Für einen besonderen Höhepunkt sorgte die 8. Klasse beim Spiel „Stift“, bei dem ein an Seilen befestigter Stift gemeinsam gesteuert werden muss. Ihre Klassenlehrkraft ließ sich dabei zu einer gewagten Wette hinreißen: Sollte die Klasse eine besonders schwierige Zusatzaufgabe meistern, gäbe es bis zum Schuljahresende keine Hausaufgaben mehr. Vermutlich hielt sie dieses Versprechen für relativ risikolos. Die Schülerinnen und Schüler sahen das allerdings anders – und meisterten die Challenge mit beeindruckender Präzision. Die Erkenntnis des Tages: Teamarbeit kann Berge versetzen, aber manchmal auch Hausaufgaben verschwinden lassen.
Zum Abschluss reflektierten die Schülerinnen und Schüler ihre Zusammenarbeit und nahmen wertvolle Erkenntnisse für den Schulalltag mit. Der Teamtag war ein voller Erfolg und hat gezeigt, dass Teamwork nicht nur funktioniert, sondern auch richtig Spaß machen kann. Es war schön zu erleben, wie die Klassen in diesem besonderen Rahmen zusammengewachsen sind.

Wasserspaß der Klasse 2a H im SVE- Garten
Bei den sommerlich heißen Temperaturen war im SVE-Garten eine willkommene Abkühlung gefragt. Für jede Menge Spaß und strahlende Gesichter sorgte dabei eine selbst aufgebaute Wasserrutsche, die von den Kindern mit großer Begeisterung genutzt wurde.
Mit Unterstützung eines Rasensprengers verwandelte sich die Rutschbahn in eine spritzige Attraktion. Immer wieder sausten die Kinder lachend über die nasse Bahn und genossen die erfrischende Abkühlung. Neben dem Wasserspaß standen vor allem die gemeinsame Freude und das unbeschwerte Miteinander im Mittelpunkt.
Die gelungene Aktion zeigte einmal mehr, dass oft schon einfache Ideen ausreichen, um an heißen Sommertagen für gute Laune und abwechslungsreiche Beschäftigung zu sorgen.

Klasse 4 H im „Mediendschungel“
„Upload“, „Link“, „Pop-up“, „Browser“ oder „Provider“ – Was ist das alles? Welche Risiken oder Chancen sind damit verbunden?
Fabian Müller vom Kreisjugendring besuchte die Klasse 4 H an zwei Schultagen und informierte uns intensiv zum Thema „Mediennutzung“. Der Workshop umfasste eine Einführung zu wichtigen Fachbegriffen der Medienwelt. Spielerisch wurde das Thema Datenschutz und Chatsituationen besprochen und die Schülerinnen und Schüler sammelten wichtige Erkenntnisse für ihr eigenes Nutzerverhalten. Die vielen Fragen zeigten, wie wichtig und aktuell die Medien und deren Nutzung in der Lebenswelt verankert sind.
Am Ende des Workshops durften mit einer Webcam kleine Stop-Motion-Videos gedreht werden, die unter anderem das Urheberrecht thematisierten.
Mit vielen neuen Erfahrungen und neuem Wissen kamen wir durch den „Mediendschungel“ und freuten uns auf weitere Herausforderungen im Umgang mit Medien.



Töpferprojekt der Klasse 7
Im Januar fand an unserer Richard-Glimpel-Schule wieder das Töpferprojekt für die 7. Klasse statt. Geleitet wurde es von Anette Lorch–Heufelder, Töpfermeisterin, die den Schülerinnen und Schülern ihre Erfahrung und handwerkliche Praxis vermittelte.
Zunächst führte Anette Lorch–Heufelder in die Grundtechniken ein, damit jede und jeder anschließend eigene Werkstücke herstellen konnte. Die Arbeit begann mit der Vorbereitung der Arbeitsplätze: Tische wurden abgedeckt, Werkzeuge und Ton bereitgelegt.
Als ersten Schritt formten die Jugendlichen eine Untergrundplatte. Aus Ton rollten sie lange Stränge, die wie Schlangen geformt wurden. Diese Tonröllchen legten sie spiralförmig um die Bodenplatte herum und glätteten anschließend die Seiten, um die Wände der Gefäße in der gewünschten Höhe aufzubauen. So entstanden Schüsseln, aber auch Figuren, Tiere und andere künstlerische Arbeiten – jedes Werk individuell und von persönlicher Handschrift geprägt.
Nach dem Modellieren ließen wir die Arbeiten mehrere Tage trocknen. Anette Lorch–Heufelder übernahm das Einbrennen im Ofen: zuerst der Schrühbrand bei 900 °C. Nachdem der Ofen abgekühlt war, räumten wir die gebrannten Stücke aus. Im nächsten Schritt glasierten wir die Keramiken in verschiedenen Farben. Dabei achteten wir sorgfältig darauf, die Unterseiten nicht zu glasieren, damit die Stücke nicht an der Brennplatte festkleben.
Zum Abschluss fand der zweite Brand statt, der Glattbrand bei 1100 °C. Nach dem Ausräumen des Ofens konnten die Schülerinnen und Schüler ihre fertig gebrannten und glasierten Arbeiten stolz in Empfang nehmen.






Zigarrenkisten – Upcycling-Projekt
An jeweils drei Projekttagen tauchten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse tief in das Thema Möbel-Upcycling ein – konkret am Beispiel alter Zigarrenkisten. Begleitet wurden sie von Monika Wiedemann, Optikermeisterin und begeisterte Möbel-Upcyclerin, die ihr Fachwissen und ihre Leidenschaft praxisnah einbrachte.
Tag 1 – Einstieg und Vorbereitung
Zum Auftakt stellte Frau Wiedemann das Berufsbild der Möbel-Upcyclerin vor und klärte gemeinsam mit der Klasse, welche Materialien und Werkzeuge benötigt werden. In der Diskussion ging es um Fragen wie: Warum ist Reparieren und Wiederverwenden sinnvoll? Wie gehen wir verantwortungsvoll mit dem um, was bereits vorhanden ist?
Anschließend suchten sich die Jugendlichen eine Kiste aus der mitgebrachten Sammlung aus und skizzierte erste Gestaltungsideen. Die Entwürfe waren überraschend vielfältig – die meisten konnten sofort eigenständig starten.
Danach wurden die Arbeitsplätze vorbereitet: Tische abgedeckt, Kleidung geschützt, Pinsel, Farben und Malerkrepp bereitgelegt. Es folgte die Grundierung – mit Pinsel oder Rolle wurde Haftgrund bzw. die Basisfarbe aufgetragen. Wer damit fertig war, begann bereits mit dem individuellen Design. Zum Abschluss wurden Materialien gereinigt, alles aufgeräumt und die Boxen zum Trocknen abgelegt.
Tag 2 – Kreative Umsetzung
Nun ging es in die gestalterische Tiefe: Die Schülerinnen und Schüler setzten ihre Entwürfe eigenständig um. Zuvor wurden verschiedene Techniken vorgestellt, etwa Arbeiten mit Transferfolien und Rakel, der Einsatz von Stempeln und Schablonen sowie das Setzen von Akzentfarben.
Während der Arbeit wurde der Fortschritt fotografisch dokumentiert, um die Bandbreite der Ideen sichtbar zu machen. Kleinere Pannen wurden im Team gelöst – mit Kreativität, gegenseitiger Hilfe und viel Lernbereitschaft fanden sich immer gute Lösungen.
Tag 3 – Feinschliff und Fertigstellung
Am letzten Projekttag erhielten die Werke ihren finalen Schliff: Details wurden ausgearbeitet, Oberflächen veredelt und die Kisten für die Präsentation vorbereitet.
Die Ergebnisse beeindrucken durch Einfallsreichtum und gestalterisches Talent und zeigen, wie wertvoll und schön Upcycling sein kann. Das machen wir mal wieder!






Neue Schul-T-Shirts: Kreativität der Oberstufe stärkt Gemeinschaft
Im vergangenen Jahr entwarf ein Team aus fünf Designerinnen der Oberstufe mit der Unterstützung von Christine Schmitz neue Schul-T-Shirts. Technisch und bei der Bestellung unterstützten Matthias Brückner und Simone Wilhelm.
Das Design der T-Shirts basiert auf unserem Schullogo und der von Sarah Bruckner (9b) angepassten Version für die Offene Bühne, die sie für die T-Shirts am Computer weiterentwickelte.
Die Schülerinnen trafen sich mehrfach, erstellten verschiedene Entwürfe und hatten große Freude am gemeinsamen Gestalten im Team. Dabei wurde auch unser Jahresthema „Zwischen den Kulturen“ aufgenommen: Neben dem Schulnamen sind auf dem T-Shirt Begrüßungen in mehreren Sprachen zu sehen. Das soll Offenheit ausdrücken und durch die Farbwahl Freundlichkeit vermitteln.
Möglich wurde dieses Projekt durch eine großzügige Spende des Lions Club über 1.500 €. Die neuen T- Shirts fördern den Zusammenhalt und sind ein gelungenes Beispiel für Schülerbeteiligung.

Besuch der Klassen 1A/2 L und 2 L im Industriemuseum in Lauf
Die Klassen 1A/2 L und 2 L besuchten das Industriemuseum in Lauf. Im Mittelpunkt des Besuchs stand das Thema Getreide und dessen Verarbeitung vom Korn bis zum Mehl. Vor den Augen der Schülerinnen und Schüler wurde die historische Mühle in Betrieb genommen. Außerdem durften sie selbst mit einem Mahlstein Getreide mahlen und an Mitmachstationen Zahnräder und Flaschenzüge ausprobieren. Der interessante und anschauliche Museumsbesuch begeisterte alle Kinder.


SMV-Team im Schuljahr 2025/26
In der SMV waren vertreten:
- 3 L (Graf): Matteo Loos & Tim Schütz
- 3/4 L (Tattermusch): Emma Wallerer & Michael Jordan
- 4 L (Tolaj): Lukas Kramer & Maria Boura
- 5a (Tallner): Marian Zeiler & Gino Martini
- 5b (Gröbl): Luca-Ian Trapp & Adam Tabor
- 5/6 (Bennesch): Amelie Günther & Sozan Bisfki
- 6 (Schneider): Naomi Okpo & Noel-Ramon Leikamm
- 7 (Adamietz): Amir Amar Juqi & Ayla Felsner
- 8a (Baron): Mario Zenker & Vincent Sterr
- 8b (Schmitz & Daubel): Dragos-Jonut Hunuzau & Sergio Iodice
- 9a (Kriete): Shané Hentrich (Schülersprecherin) & Luca Laumann
- 9b (Tattermusch): Jasmina Prelipceanu, Sophie Denis & Eva Bruckner (Schülersprecherin)

Matthias Brückner

Philipp Bennesch


Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
Aliya Alinova und Eva Barthel waren auch in diesem Schuljahr als Jugendsozialarbeiterinnen an der Richard-Glimpel-Schule am Standort Lauf und Hersbruck tätig. Als Jugendsozialarbeiterinnen beraten, unterstützen und begleiten wir Schülerinnen und Schüler, Eltern/ Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte zu unterschiedlichen Themen.
Unser Angebot ist freiwillig und kostenlos. Persönliche Informationen werden verantwortungsbewusst und vertraulich behandelt. Alle Gespräche unterliegen der Schweigepflicht.
Für wen und zu welchen Themen kann JaS Ansprechpartner sein?
Für Schülerinnen und Schüler
- bei Sorgen oder Streit mit Freunden, Mitschülern
- bei Problemen oder Streit zu Hause mit den Eltern, den Geschwistern
- bei Schwierigkeiten in der Schule
- u.v.m.
Für Eltern und Erziehungsberechtigte:
- bei Problemen im Schulalltag
- bei Sorgen im Alltag
- bei Bedenken im Sozialverhalten des Kindes
- beim Umgang mit Medien
- u.v.m.
Im Rahmen unserer Arbeit finden Beratungsgespräche mit einzelnen statt. Zudem bieten wir auch Klassenprojekte an und führen klassenübergreifende Angebote durch.
In diesem Schuljahr waren wir bei der Umsetzung des Präventionsprojektes „pack ma’s“ beteiligt. Außerdem leitete Aliya Alinova zusammen mit der OGS den Mädchentreff mit dem Schwerpunkt „Freundschaft“, während Eva Barthel die Mädchen AG zum Thema „Mädchen stärken“ übernommen hat.
Sie erreichen uns während der Schulzeit:
Aliya Alinova
- an der Schule: Montag, Mittwoch, Donnerstag von 08:00 Uhr bis 12:30 Uhr und
Dienstag von 08:00 Uhr bis 15:15 Uhr oder nach Vereinbarung im Zimmer O29 (1. Stock) - telefonisch: 09123 976116
- mobil: 0151 58188109
- per E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Eva Barthel
- an der Schule in Lauf: Montag, Mittwoch und Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
oder nach Vereinbarung im Zimmer O29 (1. Stock) - an der Schule in Hersbruck: Dienstag und Donnerstag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr oder nach Vereinbarung imZimmer 0.06 (im Erdgeschoss)
- telefonisch: 09123 976116 (Montag, Mittwoch und Freitag)
- mobil: 0151 54882166
- per E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Wir freuen uns über Ihre Fragen und Anregungen sowie auf eine gute Zusammenarbeit!
Mit freundlichen Grüßen
Aliya Alinova und Eva Barthel
Eröffnung des Kleider-Verschenkeladens
Nachdem wir in diesem Schuljahr mit einem mobilen Kleider-Verschenkeladen für Second-Hand-Waren im Untergeschoss angefangen hatten, konnten wir nun in einem eigens dafür zur Verfügung gestellten Raum umziehen. Gespendete Schränke und Kleiderständer fanden einen festen Platz und wurden von uns mit Hosen, T-Shirts, Pullovern, Jacken, Blusen, Kleidern, Schuhen und Accessoires bestückt. Am 16.06.2026 war es endlich soweit und der neue „Laden“ konnte feierlich eröffnet werden. Für fast jeden in unserer Schulfamilie ist etwas dabei – es kann anprobiert werden und jeder darf mitnehmen, was gefällt oder passt. Für die richtige Shopping-Atmosphäre sorgen nun auch noch schöne Loungemöbel, die von einem Teil des diesjährigen Erlöses des Sommerfest-Flohmarkts erworben werden konnten.






Ausflug der DFK ins Erfahrungsfeld der Sinne
Am 23. Juni fuhren die drei DFK-Klassen zum Erfahrungsfeld der Sinne. Nach einem Marsch zum Laufer Bahnhof fuhren wir mit dem Zug zum Nürnberger Hauptbahnhof. Von dort ging es weiter mit der U-Bahn zur Wöhrder Wiese. Für einige von uns war das die erste Fahrt mit einer U-Bahn! Dort angekommen, gab es eine kleine Stärkung im Schatten auf einer Wiese vor dem Erfahrungsfeld! Wir hatten einen heißen Ausflugstag mit über 30 Grad erwischt. Nach einer kurzen Einweisung durch eine Mitarbeiterin erkundeten wir das Gelände. Das Erfahrungsfeld der Sinne ist ein Ort, an dem man viele Dinge selbst ausprobieren und mit eigenen Sinnen entdecken darf. Man lernt viel Neues, nicht nur durch Lesen oder Zuhören, sondern vor allem durch eigenes Erleben. Deshalb ist das Erfahrungsfeld ein spannender Ort zum Lernen und Forschen. Wir konnten einen Workshop zum Thema „Licht und Schatten“ im Panoptikum besuchen. Weißt du etwa, welche Farbe Licht hat oder was wir zum Sehen brauchen? Danach probierten wir viele Mitmachstationen aus. Zum Beispiel kann man dort:
- Geräusche und Klänge hören,
- optische Täuschungen anschauen,
- den Gleichgewichtssinn testen,
- verschiedene Materialien fühlen,
- Wasser, Licht und Bewegung beobachten,
- kleine Experimente machen.
Zum Abschluss gab es eine Abkühlung am Wasserspielplatz!
Erschöpft, aber glücklich ging es zurück zur Schule! Es war ein unvergesslicher Tag!


Wer könnte besser über die OGS berichten als die Kinder selbst?
Deshalb haben wir uns in diesem Jahr dafür entschieden, die Kinder zu Wort kommen zu lassen. Sie erzählen von ihren Erlebnissen, Lieblingsangeboten und dem Alltag in der OGS. Einige ihrer Stimmen und Eindrücke haben wir in diesem Jahresbericht zusammengefasst:
Lilly, 3. Klasse: „Am schönsten finde ich in der OGS das Essen und die Zeit mit Erzieherinnen. Mein Lieblingstag ist der Montag und meine Lieblingserinnerung ist die Doppeldeckerfahrt nach Nürnberg zum 1.FCN.“
Giulia, 3/4. Klasse: „Am liebsten chille ich draußen auf dem Pausenhof und mein Lieblingstag ist der Montag. Ich fand es richtig toll, als wir auf dem Spielplatz waren.“
Milena, 2. Klasse: „Ich finde es schön, dass wir immer spielen und ich freue mich donnerstags auf die Fußball-AG. Neulich haben wir Pudding gekocht, das war toll!“
Fatra, 2. Klasse: „Ich spiele in der OGS gerne im Pausenhof und gehe mittwochs immer zum Tanzen. Meine schönste Erinnerung ist, dass wir letztens Marmelade gekocht haben.“
Mykyta, 1. Klasse: „Am schönsten finde ich die Zeit auf dem Pausenhof mit den Erzieherinnen. Basteln und malen macht mir richtig viel Spaß!“
Salvatore, 1/2. Klasse: „Mein Lieblingstag in der OGS ist der Donnerstag, weil wir da Fußball-AG haben. Meine schönsten Erinnerungen sind die Nachmittage auf dem Hartplatz.“
Samia, 4. Klasse: „Am schönsten ist immer der Donnerstag, weil wir da Fußball spielen. Meine schönste Erinnerung habe ich an die Ausflüge zum Spielplatz, wo wir auch ein Picknick gemacht haben.“
Maria, 4. Klasse: „Wir machen in den AGs immer richtig schöne Sachen. Am besten ist das Tanzen am Mittwoch.“
Emma, 7. Klasse: „Am schönsten ist es mit Freunden und meiner Gruppenleiterin Spaß zu haben und die Wasserschlacht war richtig cool. Ich habe viele Lieblingstage: Dienstag, weil da Kochen und Backen ist; Mittwoch, weil’s in der Schule Hot Dogs gibt und Donnerstag, weil‘s einfach schön ist.“
Klaus, 5. Klasse: „An der OGS ist so toll, dass ich dann mit den Hausis fertig bin und nichts mehr daheim machen muss und dass wir gemeinsam Quatsch erleben. Meine schönsten Erinnerungen habe ich an die Zeit, als ich in die OGS gestartet bin, weil mir die Betreuerinnen geholfen haben und die lustigen Momente sind toll!“
Marit, 7. Klasse: „Ich male und chille am liebsten in der OGS und ich mag den Quatsch so gerne, der in der OGS entsteht und die Wasserschlachten machen mir Spaß.“
Yasemin und Maria, 5. Klasse: „In der OGS spielen wir am liebsten und unterhalten uns im Pausenhof. Unsere schönsten Erinnerungen haben wir an die Wasserschlachten, das leckere Essen aus der Koch- und Back AG, die Zeit auf dem Spielplatz und unser Picknick. Unser Lieblingstag ist der Montag, da können wir unsere Freundinnen sehen.“
Alaa, 5/6. Klasse: „Die AGs mag ich am meisten, ganz besonders Kochen & Backen und im Sommer Eis essen und Wasser – Action.“
Masa, 7. Klasse: „An der OGS ist am besten das Essen, meine Freunde, Deep Talk mit meiner Gruppenleiterin und die Kreativ AG am Donnerstag.“
Naomi, 6. Klasse: „Meine schönste Erinnerung an die OGS ist die Arm – Malerei von meiner Freundin. Der beste Tag ist der Mittwoch, weil da alle meine Freundinnen da sind.“
Jonas, 7. Klasse: „Am liebsten spiele ich mit dem Trainer vom 1. FCN Fußball. Meine schönste Erinnerung ist der Ausflug ins Stadion vor zwei Jahren.“
Leonie, 5/6. Klasse: „Am liebsten verbringe ich die Zeit in der OGS mit meinen Freundinnen. Besonders cool war der Ausflug in die Bitterbachschlucht. Mein Lieblingstag ist der Dienstag, weil da meine Freundin da ist und wir in die Koch- und Back AG gehen.“

Besuch der Polizei in der SVE 1
Mit großer Vorfreude erwarteten die Kinder der SVE den Besuch von Polizeihauptmeisterin Rebecca Wittmann von der Polizeiinspektion Lauf. Am 24. März 2026 war es endlich so weit. Zu Beginn lernten die Kinder im Rhythmikraum auf spielerische Weise die wichtigsten Regeln für das sichere Verhalten im Straßenverkehr. Gemeinsam wurde besprochen, worauf vor dem Überqueren einer Straße zu achten ist und wie ein Zebrastreifen richtig genutzt wird. Im Anschluss konnten die Kinder das Gelernte direkt in die Praxis umsetzen. Vor der Schule überquerte jedes Kind selbstständig den Zebrastreifen und übte dabei das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Ein besonderes Highlight war die Besichtigung des Polizeifahrzeugs. Die Kinder durften Warnwesten anprobieren, im Einsatzfahrzeug Platz nehmen und sogar das Blaulicht aus nächster Nähe erleben. Zum Abschluss bedankten sich die Kinder bei Rebecca Wittmann mit einem selbst gestalteten Plakat sowie einer gemeinsam ausgedachten Geschichte. Der Besuch war für alle ein spannendes und lehrreiches Erlebnis und vermittelte den Kindern wichtige Grundlagen für ihre Sicherheit im Straßenverkehr.

Schulhausübernachtung der Vorschulkinder
Mit großer Vorfreude fieberten die Vorschulkinder der SVE, die im Herbst eingeschult werden, schon seit Wochen dem 7. Mai 2026 entgegen. An diesem besonderen Tag stand die lang ersehnte Schulhausübernachtung auf dem Programm. Nachdem das Matratzenlager eingerichtet und gemeinsam zu Abend gegessen worden war, ging es mit dem Bus zum Laufer Marktplatz. Dort erwartete die Gruppe bereits Eva Janosch von den Altstadtfreunden zu einer spannenden Führung durch die Laufer Felsenkeller. Dunkle Gänge, tiefe Brunnen, geheimnisvolle Zeichen und die lebendigen Erzählungen von Eva Janosch machten den Ausflug zu einem faszinierenden und unvergesslichen Erlebnis für Groß und Klein. Ein gemeinsames Eis rundete den gelungenen Abend ab, bevor sich alle zu Fuß auf den Rückweg in die SVE machten. Glücklich und voller neuer Eindrücke fielen die Kinder nach einem erlebnisreichen Tag rasch in den Schlaf. Der nächste Morgen begann mit einem gemeinsamen Frühstück, das die Vorschulkinder zusammen mit den anderen Kindern der SVE genossen. Die Schulhausübernachtung war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis und ein schöner Meilenstein auf dem Weg zur Einschulung.

Besuch beim Imkerverein Lauf
Am 18. Mai 2026 besuchten die Kinder und Mitarbeitenden der SVE den Imkerverein am Kunigundenberg in Lauf. Dort erhielten sie spannende Einblicke in das Leben der Honigbienen und erfuhren viel Wissenswertes über deren Lebensraum und die wichtige Bedeutung der Bienen für unsere Natur. Anschließend wurde die Gruppe geteilt. Ausgestattet mit Imkerjacken und Kopfschutz durfte die erste Gruppe den Bienenstock aus nächster Nähe erkunden. Mit großer Begeisterung wurde die Bienenkönigin gesucht, einer jungen Biene beim Schlüpfen zugesehen und gelernt, dass nur die weiblichen Bienen einen Stachel besitzen. Die zweite Gruppe erhielt einen Einblick in die Honiggewinnung. Die Kinder konnten beobachten, wie Honig aus den Waben geschleudert wird und verschiedene Honigsorten verkosten. Dabei lernten sie, dass Honig je nach den besuchten Blüten ganz unterschiedlich schmecken kann. Der Besuch beim Imkerverein war für alle ein spannendes, lehrreiches und abwechslungsreiches Erlebnis. Mit vielen neuen Eindrücken und großem Interesse an der faszinierenden Welt der Bienen kehrten die Kinder in die SVE zurück.

Schultaschentag in der SVE Lauf
Ein Höhepunkt für die Vorschulkinder der SVE ist jedes Jahr der Schultaschentag. Je näher die Sommerferien rücken, desto größer wird die Vorfreude auf die Einschulung – ein besonderer Meilenstein, der mit viel Spannung und Aufregung erwartet wird. Am 30. Juni 2026 war es schließlich so weit: Die zukünftigen Schulkinder durften ihre neuen Schulranzen mit in die SVE bringen. Während das Lied „Hurra, ich bin ein Schulkind“ erklang, präsentierten die Kinder voller Stolz ihre Schultaschen im Morgenkreis. Gemeinsam wurde erkundet, was in einen Schulranzen gehört und welche Dinge besser zu Hause bleiben. Dabei gab es viele unterschiedliche Modelle und praktische Ausstattungen zu entdecken. Anschließend stand das Bilderbuch „Mutmurmeln“ im Mittelpunkt. Die Geschichte regte dazu an, über Mut, Zuversicht und den bevorstehenden Schulstart ins Gespräch zu kommen. Als kleine Erinnerung und Ermutigung durfte sich jedes Kind – unabhängig davon, ob es im Herbst eingeschult wird oder nicht – eine zuvor „aufgeladene“ Mutmurmel aussuchen und mit nach Hause nehmen. So konnten alle Kinder gestärkt und voller Vorfreude den nächsten Schritt in Richtung Schule in den Blick nehmen.

Kunigundenfest Lauf: Dem Glück auf der Spur
Das Motto des diesjährigen Kunigundenfestes lautete „Dem Glück auf der Spur“. Die Kinder der DFK setzten sich dazu mit der Frage auseinander, was Glück für sie persönlich bedeutet und entdeckten dabei, dass Glück viele verschiedene Gesichter haben kann – von schönen Erlebnissen mit Familie und Freunden bis hin zu kleinen Momenten des Alltags. Passend zum Festmotto gestaltete die DFK gemeinsam mit der SVE einen farbenfrohen Festwagen mit zahlreichen selbst gebastelten Glückssymbolen.

Schullandheimaufenthalt der Klassen 3L und 3/4L in Knappenberg
Vom 22. bis 24. April 2026 verbrachten die Klassen 3 L und 3/4 L drei erlebnisreiche Tage im Jugendhaus Knappenberg. Schon die Anreise war ein kleines Abenteuer: Mit dem Zug fuhren wir von Lauf rechts über Hersbruck bis nach Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg. Unsere Koffer wurden glücklicherweise mit einem Transportfahrzeug zum Jugendhaus gebracht, sodass wir uns ganz auf die bevorstehende Wanderung konzentrieren konnten.
Vom Bahnhof aus führte uns ein etwa drei Kilometer langer Weg über Berge und Felsen hinauf zum Jugendhaus. Obwohl die Wanderung teilweise anstrengend war, wurden wir mit einer wunderschönen Umgebung und viel Vorfreude auf die kommenden Tage belohnt. Am Ziel angekommen, halfen alle tatkräftig zusammen. Mit einer „Kofferkette“ gelang es uns, das Gepäck schnell und unkompliziert ins Haus zu transportieren.
Nach einer kurzen Hausführung durften wir unsere Zimmer beziehen und die Betten machen. Besonders viel Spaß machte es, den Zimmern eigene Namen zu geben. So entstanden kreative Gruppen wie die „Schildkröten-Gang“, die „Gangster-Gang“, die „Rainbow Friends“, die „3 besten Freunde“ oder einfach die „Friends“.
Ein leckeres Mittagessen stärkte uns nach dem aufregenden Vormittag. Anschließend erkundeten wir bei einer spannenden Haus-Rallye jeden Winkel des Jugendhauses. Den Nachmittag verbrachten wir mit vielen verschiedenen Freizeitangeboten. Die Rutsche, der Billardtisch, die Tischtennisräume und die Kapelle wurden ebenso begeistert genutzt wie die Möglichkeiten zum Fußballspielen, Malen und Basteln. Nach dem Abendessen ließen wir gemeinsam die Erlebnisse des Tages Revue passieren, bevor wir müde, aber glücklich in unsere Betten fielen.
Der Donnerstag begann für einige Kinder schon früh am Morgen mit einem kleinen Spaziergang. Nach einem reichhaltigen Frühstück starteten wir gestärkt in den Tag. Ein besonderes Highlight war die interaktive Schnitzeljagd, die wir in kleinen Gruppen meisterten. Dabei mussten wir Rätsel lösen, navigieren, gemeinsam tanzen, balancieren und sogar eine Liege aus Holzstücken bauen. Teamgeist und Zusammenarbeit waren dabei besonders gefragt.
Am Nachmittag wurden wir selbst zu kleinen Raketeningenieuren. In Gruppen bastelten wir eigene Raketen, die wir anschließend auf einer großen Wiese mithilfe von Wasserdruck in die Luft schießen ließen. Die Begeisterung war riesig, als die Raketen hoch über die Wiese flogen.
Auch der Abend hielt noch ein spannendes Abenteuer bereit: Einige mutige Kinder machten sich in der Dunkelheit auf die Suche nach dem Schatz des Knappen und konnten diesen schließlich gemeinsam aufspüren.
Am Freitag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Nach dem Packen der Koffer und dem Aufräumen der Zimmer wanderten wir bei strahlendem Sonnenschein zurück zum Bahnhof. Über Stock und Stein führte uns der Weg wieder nach Neukirchen, von wo aus wir mit dem Zug zurück nach Lauf fuhren. Dort wurden wir bereits von unseren Eltern erwartet.
Viel zu schnell gingen die schönen Tage auf dem Knappenberg zu Ende. Zurück bleiben viele tolle Erinnerungen, neue Erfahrungen und zahlreiche gemeinsame Erlebnisse, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.



Schullandheimaufenthalt der Klassen 3L und 3/4L in Knappenberg
Vom 22. bis 24. April 2026 verbrachten die Klassen 3 L und 3/4 L drei erlebnisreiche Tage im Jugendhaus Knappenberg. Schon die Anreise war ein kleines Abenteuer: Mit dem Zug fuhren wir von Lauf rechts über Hersbruck bis nach Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg. Unsere Koffer wurden glücklicherweise mit einem Transportfahrzeug zum Jugendhaus gebracht, sodass wir uns ganz auf die bevorstehende Wanderung konzentrieren konnten.
Vom Bahnhof aus führte uns ein etwa drei Kilometer langer Weg über Berge und Felsen hinauf zum Jugendhaus. Obwohl die Wanderung teilweise anstrengend war, wurden wir mit einer wunderschönen Umgebung und viel Vorfreude auf die kommenden Tage belohnt. Am Ziel angekommen, halfen alle tatkräftig zusammen. Mit einer „Kofferkette“ gelang es uns, das Gepäck schnell und unkompliziert ins Haus zu transportieren.
Nach einer kurzen Hausführung durften wir unsere Zimmer beziehen und die Betten machen. Besonders viel Spaß machte es, den Zimmern eigene Namen zu geben. So entstanden kreative Gruppen wie die „Schildkröten-Gang“, die „Gangster-Gang“, die „Rainbow Friends“, die „3 besten Freunde“ oder einfach die „Friends“.
Ein leckeres Mittagessen stärkte uns nach dem aufregenden Vormittag. Anschließend erkundeten wir bei einer spannenden Haus-Rallye jeden Winkel des Jugendhauses. Den Nachmittag verbrachten wir mit vielen verschiedenen Freizeitangeboten. Die Rutsche, der Billardtisch, die Tischtennisräume und die Kapelle wurden ebenso begeistert genutzt wie die Möglichkeiten zum Fußballspielen, Malen und Basteln. Nach dem Abendessen ließen wir gemeinsam die Erlebnisse des Tages Revue passieren, bevor wir müde, aber glücklich in unsere Betten fielen.
Der Donnerstag begann für einige Kinder schon früh am Morgen mit einem kleinen Spaziergang. Nach einem reichhaltigen Frühstück starteten wir gestärkt in den Tag. Ein besonderes Highlight war die interaktive Schnitzeljagd, die wir in kleinen Gruppen meisterten. Dabei mussten wir Rätsel lösen, navigieren, gemeinsam tanzen, balancieren und sogar eine Liege aus Holzstücken bauen. Teamgeist und Zusammenarbeit waren dabei besonders gefragt.
Am Nachmittag wurden wir selbst zu kleinen Raketeningenieuren. In Gruppen bastelten wir eigene Raketen, die wir anschließend auf einer großen Wiese mithilfe von Wasserdruck in die Luft schießen ließen. Die Begeisterung war riesig, als die Raketen hoch über die Wiese flogen.
Auch der Abend hielt noch ein spannendes Abenteuer bereit: Einige mutige Kinder machten sich in der Dunkelheit auf die Suche nach dem Schatz des Knappen und konnten diesen schließlich gemeinsam aufspüren.
Am Freitag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Nach dem Packen der Koffer und dem Aufräumen der Zimmer wanderten wir bei strahlendem Sonnenschein zurück zum Bahnhof. Über Stock und Stein führte uns der Weg wieder nach Neukirchen, von wo aus wir mit dem Zug zurück nach Lauf fuhren. Dort wurden wir bereits von unseren Eltern erwartet.
Viel zu schnell gingen die schönen Tage auf dem Knappenberg zu Ende. Zurück bleiben viele tolle Erinnerungen, neue Erfahrungen und zahlreiche gemeinsame Erlebnisse, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.




Vom Korn zum Brot
Im Rahmen des Projekts „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“ besuchten die Klassen 2a H und 2b H das Hirtenmuseum und nahmen an der Ausstellung „Vom Korn zum Brot“ teil.
Die Kinder erfuhren anschaulich, wie früher Getreide geerntet und verarbeitet wurde. Zunächst wurde ihnen gezeigt, wie Weizen mit der Sense gemäht wurde. Anschließend durften sie selbst aktiv werden: Sie droschen das Korn, mahlten Mehl und backten daraus ihr eigenes Brot.
Mit viel Freude und Interesse lernten die Schülerinnen und Schüler den Weg vom Korn bis zum fertigen Brot kennen und nahmen viele spannende Eindrücke mit nach Hause.






Kooperationsmaßnahmen zwischen der Grundschule und dem SFZ Hersbruck
Im Schuljahr 2025/26 fand eine regelmäßige Kooperation zwischen der ersten Klasse des Sonderpädagogischen Förderzentrums unter der Leitung von Frau Kraft und der ersten Klasse der Grundschule unter der Leitung von Frau Lindner statt.
Die Klasse des SFZ bestand aus 14 Kindern, die Grundschulklasse aus 24 Kindern.
Ziel der Kooperation war es, den Schülerinnen und Schülern vielfältige gemeinsame Lern- und Begegnungsmöglichkeiten zu bieten, soziale Kontakte zu fördern und gemeinschaftliche Erlebnisse zu schaffen.
Den Auftakt bildete im Oktober ein gemeinsamer Ausflug zu einem Spielplatz. In einer ungezwungenen Atmosphäre konnten sich die Kinder kennenlernen, miteinander spielen und erste Kontakte knüpfen.
Im Dezember besuchten beide Klassen gemeinsam das Hirtenmuseum in Hersbruck. Dort nahmen die Kinder an der museumspädagogischen Führung „Von der Kuh zur Butter“ teil. Sie erfuhren anschaulich, wie Butter hergestellt wird, und durften anschließend selbst aktiv werden, indem sie Sahne in Gläsern so lange schüttelten, bis Butter entstand. Zum Abschluss konnten alle gemeinsam frische Butterbrote essen.
Im März fanden zwei gemeinsame Sportstunden statt. Dabei lernten die Kinder verschiedene Gruppenspiele kennen und probierten diese gemeinsam aus. Im Mittelpunkt standen Bewegung, Teamarbeit sowie das gemeinsame Erleben und Einhalten von Spielregeln.
Ein weiterer Höhepunkt war der gemeinsame Ausflug im Juli nach Nürnberg. Die Klassen fuhren mit dem Zug in den Tiergarten Nürnberg. Dort besuchten die Kinder unter anderem die Delfinshow, erkundeten den Tiergarten, machten gemeinsam ein Picknick, aßen ein Eis und verbrachten Zeit auf dem Spielplatz. Der Ausflug bot zahlreiche Gelegenheiten für gemeinsames Lernen, gegenseitige Unterstützung und den Ausbau sozialer Kontakte.
Die Kooperation zwischen beiden Klassen erwies sich während des gesamten Schuljahres als sehr gewinnbringend. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich in unterschiedlichen Situationen begegnen, voneinander lernen und neue Freundschaften knüpfen. Durch die vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten entstanden wertvolle gemeinsame Erlebnisse, die das soziale Miteinander stärkten und den Kindern positive Erfahrungen im Umgang miteinander ermöglichten. Die Kooperation stellte somit eine bereichernde Ergänzung des schulischen Alltags für beide Klassen dar.



