Alles wird gut
Besinnlicher Weihnachtsgottesdienst der Richard-Glimpel-Schule in der Laufer Johanniskirche
Zufriedenheit und die Gewissheit, dass alles gut wird, verspricht ein rot glänzendes Paket. Dieses geheimnisvolle Geschenk ist Mittelpunkt des Weihnachtsgottesdienstes der Richard-Glimpel-Schule, den in diesem Jahr erneut Simone Zitzmann und Tilla Hanstein mit 65 Kindern und Jugendlichen vorbereitet und einstudiert hatten. Worum geht es? Die Schülerin Anna besucht in den Weihnachtsferien ihre Oma. Die schenkt ihr ein Paket, eingepackt in rotes Papier mit einer großen roten Schleife. Nur, Anna darf es nicht öffnen! Sonst geht seine höchst zauberhafte Wirkung verloren, die da heißt: Zufriedenheit und Gewissheit, dass alles gut wird für jeden Beschenkten. Nachdem das Paket bei Anna gewirkt hat, gibt sie es weiter.
Und so wandert das Geschenk durch Omas Dorf und entfaltet seinen Zauber beim kürzlich zugereisten Nachbarn, bei einem kranken Mitschüler, bei der Bäckerin und einem traurigen Mädchen. Am Ferienende, als ihre Enkelin wieder heimfahren muss, landet das Paket schließlich wieder bei der Großmutter, der es über den Abschiedsschmerz hinweg hilft.
„Da das Geschenk nicht geöffnet werden darf, liegt sein Wert nicht im Inhalt. Es soll das Interesse am Nächsten, seinen Sorgen und Ängsten symbolisieren. Und ist damit wichtiger und schöner als ein ausgepacktes Weihnachtsgeschenk“, betonte Simone Zitzmann in ihrer Ansprache. „Gott schenkt den Menschen an Weihnachten seine Liebe, die sie dann an andere weitergeben können.“
Für Schulleiter Heiko Sauer eine höchst mutmachende Botschaft, die die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Gäste aus der voll besetzten Johanniskirche über den Tag hinaus mitnehmen sollten.
Nach dem Gottesdienst konnten stimmungsvolle handgemachte Weihnachtskarten, die von der Schülerfirma der Richard-Glimpel-Schule angeboten wurden, erworben werden.
Musikalisch umrahmt wurde das Weihnachtsspiel von den Schulchören unter der Leitung von Josefa Scheidig, Annemarie Heller und Laila Voeske, instrumental unterstützt von Daniel Adamietz, Philipp Bennesch und Barbara Dietrich-Tiereth.
Text und Bild: Gaby Lörtzer